Im linken Bild (1. Reihe) seht Ihr die Unterkünfte unserer Männer.
Ganz links sind kleinere Ställe, die wir allerdings als kurzzeitige Unterbringung und nicht dauerhaft nutzen. Beispielsweise müssen die Meeries nicht während des "Budenschwungs in Grunzhausen" in Transportboxen gesetzt werden. Blanker Luxus also. Diese kleineren Ställe sind nur ca. 50 x 50 cm und deshalb aus unserer Sicht ungeeignet für die dauerhafte Unterbringung ausgewachsener Meeries. Der mittlere Stall bietet wesentlich mehr Platz. Mit seinen je 1,00 x 0,60 m dienen die einzelnen Gehege auch zur Verpaarung unserer Schweinies, wobei wir meist nur einen Bock mit einer Sau zusammen setzen. Ganz links und etwas erhöht über dem Bodengehege der Mädels haben wir noch einmal je drei Ställe von 1,00 x 0,50 m. Hier werden (wenn vorhanden) unsere "Boygroups" zeitweise untergebracht, wenn sie von der Mutter oder den Müttern getrennt werden bzw. wohnen hier Böcke, die gerade in der Aufzucht sind. Wenn möglich haben sie meist noch ein kleines Böckchen mit im Stall.
Im rechten Bild (1.Reihe) ist das Bodengehege der Mädels mit ca. 2,40 x 1,15 m zu sehen. Es bietet genügend Platz für unsere Lieblinge, da wir ja nur eine kleine Hobbyzucht von durchschnittlich 15 Meeries haben.
In allen einzelnen Ställen sind in der Ecke Bords angebracht, die einerseits als Rückzugsmöglichkeit dienen und andererseits unterstützen sie den Bewegungsdrang der Meeries. Diese Bords werden gern als Ausguck genutzt und die Schweinis jumpen nach Belieben hoch und runter. Dazu gehören noch kleine Holzstämmchen. Im Bodengehege gibt es neben Stämmchen noch zwei Terrassen, welche variabel gestellt werden können. Zusammengestellt bieten sie zusätzlich noch eine erhöhte, längere Lauffläche. Tonröhren und rauhe Steine gehören außerdem zur Ausstattung.

Topinambur wächst auch jedes Jahr im Garten. Wir füttern es frisch oder trocknen es als Zugabe zum Winterheu. Wenn Futterzeit naht rottet sich die hungrige Schweinemeute am Fressplatz im Bodengehege zusammen und in Null Komma Nix ist alles verputzt. Dann wird irgendwo Siesta gehalten und Bauchpflege zur Verdauung betrieben. Die Einen sitzen auf der Mama (ist ja weich), die Anderen liegen faul und träge in einer Kule oder sitzen vor sich hin dämmernd auf einer der Terrassen. Ja, das ist Wuschelland.
Seit diesem Sommer haben wir mehrere quadratische Außengehege mit einem Netz als Schutz gegen Vögel und Katzen. Diese Gehege lassen sich leicht und gut versetzen, so dass unsere Wuschelbande gut eine Rasenmäherfunktion übernehmen kann. Diese Gehege sind auch deshalb praktisch, weil man sie in verschiedenen Varianten zusammenbauen kann. Mal als einzelne Gehege oder wie hier oben auch in den Bildern zu sehen, aus 2 mach eins. Dabei gibt es z.B. eine Lauffläche von 3 x 1 m.
Wir danken Thorsten und Corinna, die nach langen Recherchen diese Gehege ausfindig gemacht und uns beschafft haben.
Die Gehege sind übrigens sehr gut verarbeitet, was man von manch "Billigangeboten" aus Drogerie- oder anderen Discountern nicht behaupten kann.
Wer Interesse daran hat, der wende sich an:
Tierbedarf Zühlke, tierbedarf-zuehlke@t-online.de